Frisch und fröhlich nach einer Nacht in der Hütte, wo wir zeitweise von Mücken und Ähnlichem zerfetzt wurden, starten wir halbwegs ausgeruht die 2. Etappe bei Sonnenschein und leichtem Wind Richtung Blomma. Dort angekommen suchen wir den Ausstieg für die erste Umtragestelle des Tages. Martin konnte leider nicht wissen, dass Paddler den kleinen Kanalabschnitt zur Strasse nicht mehr paddeln dürfen, also Umtragestelle = 2,5km!!! Wie gut, dass wir alle intakte Bootswagen haben! Am Wegesrand fürs Auge: Lupinen und Pippi-Langstrumpfhäuser, wie schön!!!

Einsatzstelle
gefunden,
weiter geht´s auf dem Wasser, auf zur nächsten
Umtragestelle. Diese ist zwar
nur ca.200-300 Meter lang, geht dafür aber über Stock
und Stein und Wurzeln zur
Strasse hoch, über die Strasse und runter zum Wasser. Vier
nette, junge
Burschen helfen uns, das Boot über die ersten Wurzeln zu
ziehen, danke! Weiter
geht es zum nächsten Platz! Oh wie schön, nachdem wir
zwei pausierende Paddler
vertrieben haben, können wir den Platz + Hütte +
Feuerstelle + Klo einnehmen.
Nachdem die Boote entladen sind, geht es ins kalte Wasser, Baden!

Danach ein leckeres Essen, Kartoffelpüü und Würstchen. Leider zieht sich danach der Himmel zu. Auf mein Anraten hin bauen wir das Tarp auf – keine Minute zu spät, denn der Wolkenbruch geht los! Leider müssen wir das Tarp noch mal umbauen, da es in die Hütte, in der wir schlafen wollen reinregnet. Als das Tarp richtig steht, legen wir uns auch bald hin, nur, um dann festzustellen, dass die Hütte undicht ist. „ Tropf – Tropf – Tropf“ – so geht es die ganze Nacht, was uns leider nur ca. 3 Stunden Schlaf beschert – außer Martin, der als einziger eine trockene Ecke erwischt hat! Oh man!!!
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